Packende Finals und 3 Schweizer Medaillen

DIE EUROPEAN ROWING CHAMPIONSSHIPS 2019 WAREN AUCH AM LETZTEN TAG EINE ABSOLUTE SUPERLATIVE

Der Finaltag der European Rowing Championships 2019 am Rotsee Luzern.

Alphornklänge schallten andächtig über das Wasser und untermalten die idyllische Atmosphäre und die Schönheit des Göttersees, welcher sich wieder von seiner perfekten Seite zeigte. Das Wetter stand dem in nichts nach. Schon morgens um 08:30Uhr haben sich die ersten Fans auf der Tribüne 2 installiert und im Zielgelände die besten Plätze, möglichst nah am Wasser, gesichert. Die ersten Fan-Kuhglocken bimmelten und es wurde angeregt geplaudert und gelacht. Die Vorfreude spürbar. Mehr und mehr Zuschauer, der Strom riss bis gegen Mittag nicht ab.

 

Die spannenden und mitreissenden B-Finals lancierten den Auftakt des letzten Renntages am Göttersee und boten eine Reihe von spannenden Entscheidungen. Die Atmosphäre stieg schlagartig an, als die dann um 10:00 Uhr die A-Finals starteten.  Was für ein packendes Rennen um die ersten Medaillen des Tages im Leichtgewichtsdoppelvierer der Männer (LM4x). Die Italiener mit Amarante/Fontana/Scalzone/Soares konnten dieses Rennen klar für sich entscheiden. Knapp dahinter folgten die Niederländer Verbeeke/Kampman/van Zeijl/Lukkes auf dem zweiten und die Franzosen Grandsire/Beurey/David/Ludwig auf dem dritten Platz. Das zweite Rennen war nicht weniger spannend, wenn auch die Entscheidung etwas klarer ausfiel. Im Leichtgewichtseiner der Männer (LM1x) gewann der Ungare Galambos vor dem Polen Mikolajczewski und dem Italiener Goretti. Dann die erste Sensation des Tages im Leichtgewichtsdoppelzweier der Frauen (LW2x) – ein unglaublich enges Feld während des ganzen Laufes, ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Medaillen auf den letzten 100 Metern und dank eines sensationellen Schlussspurts holten sich die Schweizerinnen Patricia Merz und Frederique Rol noch die Bronzemedaille. Silber ging an Frankreich mit Tarantola/Bove und Gold holten sich Ianina/Furman aus Belarus.

 

Die Stimmung war nun lanciert und feierte die Drittplatzierten frenetisch. Nach einem Fehlstart der Serben konnte auch das nächste Rennen der Männer im Zweier (M2-) starten. Die Sinkovic-Brüder aus Kroatien setzten sich schnell ab und können das Rennen mit mehr als einer Bootslänge dominieren, lediglich die Rumänen Cozmiuc/Tudosa kamen in die Nähe der Brüder und holten sich mit zwei Sekunden Abstand die Silbermedaille, auf dem dritten Rang folgten die Spanier CanalejoPazos/Garcia Ordonez. Ein unglaublich enges Rennen bei den Frauen im Zweier (W2-) folgte. Die Zuschauer im Ziel feuerten die Ruderinnen kräftig an, die Gewinnerinnen waren die Spanierinnen Cid/Diaz Rivas vor Rumänien mit Ailincai/Tivodariu und den Italienerinnen Tontodonati/Rocek. Es ging Schlag auf Schlag mit dem nächsten Highlight am Rotsee weiter – die Menge peitschte die beiden Schweizer Ruderern Barnabe Delarze und Roman Röösli im Doppelzweier der Männer (M2x)   an. In einer ultraknappen Entscheidung verloren sie schliesslich gegen die Polen Zietarski/Baranski nur knappe neun Hundertstel. Bronze ging an die Rumänen Prundeanu/Enache. Der Grossvater Hans-Johann Färber hatte schon vor mehr als fünfzig Jahren hier auf dem Rotsee eine Medaille gewonnen, ihm folgte nun das Enkelkind Oliver Zeidler und ruderte um eine Medaille im Männer – Einer (M1x)

Das unglaubliche enge Rennen musste durch ein Photofinish entschieden werden, aus welchem der Deutsche Oliver Zeidler als Sieger vor dem Niederländer Broenink und Pavukou aus Belarus hervorging. Und es ging sogleich mit dem nächsten Highlight aus Schweizer Sicht weiter, nämlich dem Fraueneiner (F1x), die Stimmung kochte wieder hoch! Die Irin Puspure, die Dänin Fie Udby und die Österreicherin Lobnig kamen gut weg und führten das relativ enge Feld an. Janine Gmelin rollte das Feld von hinten auf und konnte Platz um Platz aufholen. Puspure hielt sich jedoch hartnäckig an der Spitze, Gmelin konnte sie nicht mehr einholen und wurde schlussendlich Zweite, auf dem dritten Platz folgte dann die Tschechin Topinkova Knapkova.

Nach diesem Highlight gab es eine einstündige Mittagspause. Die Zuschauer stärkten sich für die nicht weniger spannende Rennserie des Nachmittags. Ein Highlight war das Rennen des noch jungen Schweizer Nachwuchstalentes, Sofia Meakin. Sie hatte sich in dieser nicht-olympischen Disziplin des Leichtgewichts-Einers (LW1x) über den Hoffnungslauf qualifiziert. In ihrem Rennen kam die Italienerin Cesarini und die Deutsche Pieper besser vom Start weg als Meakin, diese konnte sich aber konstant an dritter Position halten. Auf den letzten 400 Metern wurde sie dann noch von der Niederländerin Keijser überholt und konnte sich den fantastischen vierten Platz sichern. Den krönenden Abschluss der Nachmittagsrennen bildeten die Rennen in der Königsklasse des Ruderns, die Achterrennen der Frauen und Männer. Bei den Frauen (W8+) stand die Frage im Raum, ob es einen neuen Europameister geben würde, oder ob die Rumäninnen ihren Titel verteidigen können. Die Britinnen setzten alles daran, diesen Sieg für sich zu entscheiden und die Zuschauer sahen ein packendes Rennen mit einem Kopf-an-Kopf-Finish erleben, welches den Rumäninnen ihren Europameistertitel sicherte. Auf dem zweiten Platz folgten die Ruderinnen aus Grossbritannien und den dritten Platz sicherten sich die Russinnen. Nicht weniger dramatisch gestaltet sich das Rennen der Männer – würden sich die Deutschen ebenso wie die Rumäninnen ihren zweiten Titel in Folge holen können? Die Deutschen Ruderer lieferten sich ein heisses Rennen mit den Ruderern aus Grossbritannien und den Niederlanden, die Menge tobte und feuerte die Athleten an. Und ja, es gab auch bei den Männern eine Titelverteidigung und die deutschen Ruderer sicherten sich die Goldmedaille vor Grossbritannien an zweiter und den Niederlanden an dritter Position.

In der Schlusszeremonie übergab der Präsident der diesjährigen Europameisterschaften 2019 Andreas Bucher die Flagge der Europäischen Konföderation an Ryszard Stadniuk, Chair of the European Rowing Confederation und Mitglied des Organisationskomitees der Europameisterschaften in Poznań (Polen) und schloss so die diesjährigen Ruder Europameisterschaften.

Das Organisationskomitee der European Rowing Championships 2019 bedankt sich bei allen Sponsorinnen und Sponsoren, Helferinnen und Helfern und Zuschauerinnen und Zuschauern, dass sie diesen Event ermöglicht und unvergesslich gemacht haben. Und das schöne ist: Nach den European Rowing Championships 2019 ist vor der LUCERNE REGATTA 2020. Wir nehmen nicht nur die Erinnerungen an die unvergesslich grossartige Stimmung, die packenden Rennen und die vielen spannenden Begegnungen mit, sondern auch den Elan und den Spirit. Das ganze Organisationskomitee freut sich, sie alle vom 22.-24.Mai 2020 wieder bei uns am Rotsee begrüssen zu dürfen und im Rahmen der Weltcuprennen wieder packende Rennen in unvergesslicher Atmosphäre durchführen und geniessen zu können.

Der grosse Finaltag ist lanciert

Tramuhafte Bedingungen und starke Schweizer Boote am Samstag
Bei schönem Wetter und sommerlichen Bedingungen begannen gestern die Wettkämpfe auf dem Rotsee. In den Vorläufen konnten sich gestern die Favoriten durchsetzen, aus Schweizer Sicht überzeugten insbesondere Jeannine Gmelin und Patricia Merz/ Frederique Rol, aber auch die Schweizer Männer zeigten gute Leistungen: Alles scheint angerichtet – für ein perfektes Wettkampfwochenende. Das Wetter ist passend zum meteorologischen Sommeranfang, ein Sommertag mit hohen Temperaturen erwartet die zahlreichen Zuschauer. Beide Tribünen waren bereits am Morgen gut besucht. Die äusseren Verhältnisse ideal, das Wasser flach.

Der heutige Samstag war ein Tag voll hochstehender Halbfinals bei exzellenten Bedingungen, der grosse Finaltag (Sonntag) könnte vielversprechender nicht sein: In den Zweierkategorien (Zweier ohne) erwarten uns offene und spannende Finals: Bei den Frauen gewannen die neu formierten Spanierinnen Cid/ Diaz Rivas den 1. Halbfinal, siegreich waren die Italienerinnen Tontodonati/ Rocek im 2. Halbfinal. Bei den Männern bahnt sich das erwartete Duell zwischen den Sinkovic-Brüdern (CRO) und dem serbischen Duo Mackovic/Vasic an: Beide dominierten ihre Halbfinals. Im Doppelzweier der Männer lagen die favorisierten amtierenden Weltmeister aus Frankreich Hugo Boucheron und Matthieu Androdias lange nur auf Rang 4, ehe sie sich dank eines starken Schlussspurts noch den 3. Rang (und damit die Finalteilnahme) sicherten. Gewonnen wurden die beiden Halbfinals von Keijser/ van Sprang (NED) und Zieterarski/ Baranski (POL). Die Doppelvierer-Halbfinals der Männer wurden von den Niederlanden (vor den Weltmeistern aus Italien) und von Grossbritannien (vor dem deutschen Boot) gewonnen, die Ausgangslage für diesen Final ist äusserst spannend. Im Einer der Frauen errangen Lobnig (AUT) und Scheenaard (NED) hinter der überlegenen Jeannine Gmelin die weiteren Finalplätze, im zweiten Halbfinal siegte Topinkova Knapkova (CZE), auch Weltmeisterin Puspure aus Irland qualifizierte sich locker. Bei den Männern dominierte Damir Martin aus Kroatien den ersten Halbfinal, Weltmeister Borch (NOR) schied als Vierter sehr überraschend aus. Den Sieg im zweiten Halbfinal holte sich der junge Deutsche Zeidler vor dem lange führenden Dänen Nielsen.

Erfreulich waren am heutigen Tag auch die Schweizer Leistungen: Im Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen konnten Patricia Merz und Frederique Rol erneut überzeugen, sie qualifizierten sich als Erste in einem hart umkämpften und äusserst spannenden Rennen vor der fast ausverkauften Haupttribüne für den Final. Stärkste Gegnerinnen dürften die Weissrussinnen Ianina/Furman werden, sie waren im anderen Halbfinal erfolgreich. Gold-Favoritin Jeannine Gmelin gewann ihr Einer-Halbfinal souverän und steht ebenfalls am Sonntag wieder im Einsatz. Roman Röösli und Barnabe Delarze erreichten in ihrem Halbfinal um die Mittagszeit den 2. Rang und sind damit im Doppelzweier-Final vom Sonntag aussichtsreich positioniert. Die 21-jährige Sofia Meakin konnte den Hoffnungslauf im Leichtgewichts-Einer überraschend gewinnen und qualifizierte sich somit ebenfalls für den Final. Nachwuchstalent Jan Schäuble erreichte im Leichtgewichts-Einer nach einem umkämpften Rennen den undankbaren 4. Rang und schied damit aus, vom 19-Jährigen darf aber in Zukunft noch viel erwartet werden.

Am Abend findet auf dem Vierwaldstättersee die Championships Night statt. Auf der MS Diamant erwartet die geladenen Gäste eine Schifffahrt an einem traumhaften Sommerabend. Stadtrat Adrian Borgula und Ryszard Stadniuk, Chair of the European Rowing Confederation, werden als Gastredner auftreten. Die beginnende Dämmerung wird ein atemberaubendes Panorama präsentieren.

Der grosse Finaltag am Sonntag bringt viel Spannung und hochstehende Finals. Die vier Schweizer Finalteilnahmen versprechen eine hervorragende EM-Krönung. Es wird eine Rekordzahl an Zuschauern erwartet, und unser Maskottchen Rowsy wird bestimmt die Stimmung zum Kochen bringen.
Die Kleinen Finals beginnen bereits ab 8:30 Uhr, die A-Finals finden ab 10 Uhr statt. Ein Alphorn-Trio stimmt sie bereits vor den B-Finals auf einen spektakulären Sporttag ein. Die erste Medaillenentscheidung mit Schweizer Beteiligung wird der A-Final des Leichtgewicht-Doppelzweiers der Frauen mit Patricia Merz und Frederique Rol ab 10:30 Uhr sein.

Favoriten Siege am Vorlauftag

Wir blicken zurück auf eine grossartige Eröffnungsfeier der Ruder Europameisterschaften 2019, welche auf dem bis auf den letzten Platz besetzten Europaplatz in Luzern stattfand. In den Ohren hallen uns noch die musikalischen Highlights live inszeniert von der Bürgermusik Luzern Talents Band unter der Leitung von Christoph Walter.

Nachdem gestern die diesjährige Ruder Europameisterschaften an Land erfolgreich gestartet hat, sind mit den Vorläufen und den ersten Hoffnungsläufen auch die Highlights auf dem Wasser gestartet. Und dies bei traumhaftem Wetter, am Morgen zwar noch etwas kühl im Schatten, doch dieser wurde dann mit der zunehmenden Wärme am Nachmittag immer beliebter. Auch die ersten Zuschauer konnten am Göttersee begrüsst werden. Und dies nicht nur auf der Haupttribüne, sondern auch auf der extra errichteten zweiten Tribüne. Wir sind sicher, dass sich morgen und übermorgen noch viel mehr Zuschauer bei uns an der Europameisterschaft einfinden werden, um mit uns dieses einzigartige Sportereignis mitzuerleben und am Rand bei den packenden Rennen mitfiebern werden. Das Organisationskomitee hat heute noch letzte Feinschliffe an diversen Orten durchführen können und freut sich auf energiegeladene und packende Renntage bei traumhaften Bedingungen, sei es zu Wasser oder zu Land.

Am heute ersten Renntag fanden in allen Bootsklassen die Vorläufe statt. Wie erwartet konnten die meisten Favoriten ihren Rollen gerecht werden und mit ihren konstant guten Leistungen überzeugen. Die am heutigen Tag erfolgreichsten Länder waren Deutschland (W2x, M2x, M4-, M1x, LM2x, W4x, M8+) und Italien (W2-, LW1x, LM1x, LM4x, M4-, LM2x, M4x,) mit jeweils sieben Siegen in ihren Vorläufen.

Aus Schweizer Sicht konnten wir uns über den klaren Sieg von Jeannine Gmelin im Einer der Frauen freuen und auch beim Sieg des Frauen-Leichtgewichts-Doppelzweier mit Patricia Merz und Frederique Rol kräftig konnten alle Schweizer Fans zum ersten mal so richtig jubeln. Für einen starken Auftritt sorgte das Stansstader Nachwuchstalent Jan Schäuble, der in seinem Lauf des Leichtgewicht-Einers den grossartigen zweiten Platz holte und sich so direkt für den Halbfinal am Samstag qualifiziert hat. Der Doppelzweier der Männer mit Barnabe Delarze und Roman Röösli konnte ebenfalls mit einem zweiten Platz in ihrem Vorlauf Ihre Favoritenrolle untermauern und sich so für den Halbfinal von Samstag qualifizieren. Der Männer-Doppelvierer mit Pascal Ryser, Kay Schätzle, Scott Bärlocher und Linus Copes konnten sich nach einem missglückten Start dank ihrer starken Leistung im Hoffnungslauf ebenfalls für den Halbfinal von Samstag qualifizieren.

Die Wetterprognose für die nächsten Tage sind schlicht hervorragend und versprechen eine grandiose Stimmung am Rotsee. Wir freuen uns schon jetzt auf viele Fans, Freunde, Familienmitglieder, Ruderbegeisterte und alle spontanen Ausflügler bei uns am Göttersee zu begrüssen! Wenn wir den Blick auf das Veranstaltungsprogramm von Morgen Samstag 01.06.2019 richten, dann werden spannende Highlights auf uns zukommen:

Morgen geht es nun nahtlos weiter mit den C/D Finals sowie den Halbfinals, die doch schon einige spannende Rennen versprechen, ist das Teilnehmerfeld an der diesjährigen EM ausserordentlich stark besetzt. Nach den sportlichen Highlights am Tag freuen wir uns auf das Champions Dinner der European Rowing Championships 2019, welches ab 19 Uhr auf der MS Diamant stattfinden wird. Das neue, grosse Motorschiff der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV). Das Eventschiff ist mit seiner Grösse, seiner stilvollen Einrichtung und den vielen Besonderheiten eine Attraktion für sich und daher perfekt für eine exklusive Veranstaltung wie dieser. Die geladenen Gäste werden während einer rund 3-stündigen Rundfahrt mit kulinarischen und musikalischen Köstlichkeiten verwöhnt.

 

Wie immer gehts hier zu den Bildern des Tages!

Die EM ist eröffnet!

Heute Donnerstag 30. Mai 2019 um 18 Uhr wurde auf dem Europaplatz in Luzern die Ruder Europameisterschaften 2019 eröffnet. Die Athletinnen und Athleten der teilnehmenden Nationen der European Rowing Championships 2019 sind in einem würdigen Rahmen auf dem Europaplatz in Luzern empfangen worden. In einer abwechslungsreichen Feier mit Musik, Bild und Bewegung haben wir den ersten Höhepunkt dieses sportlichen Highlights gesetzt. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch den landesweit bekannten Bandleader Christoph Walter und die Bürgermusik Luzern Talents Band.

Sphärische Musik schallt unter dem Dach vom KKL den zahlreichen Besuchern auf dem vollen Europaplatz entgegen. Es ist schwer auszumachen, welche Gesichter mehr strahlen, jene der Musiker, der Athleten oder die des Organisationskomitees und den zahlreichen Helferinnen und Helfern. Andy Bucher, der Präsident der European Rowing Championships begrüsst mit einer euphorischen Rede die anwesenden Gäste aus Politik, Kultur, der FISA. Danach ertönen die andächtigen Klänge der Schweizer Nationalhymne und eröffnen musikalisch den offiziellen Festakt. Es folgen die zahlreichen Eröffnungsreden von Regierungsrat Marcel Schwerzmann, Stadtrat Martin Märki und SRV-Präsident Stéphane Trachsler. Sie alle heben die Einzigartigkeit des Göttersees hervor und sind stolz, die Athletinnen und Athleten für die nächsten Tage als ausgewählte Gastgeber betreuen zu dürfen. The Chair of European Rowing Federation Ryszard Stadniuk übergab dann andachtsvoll die offizielle Euro-Fahne und sprach feierlich «I declare the European Rowing Championships 2019 in Lucerne for open» Mit diversen musikalischen Beiträgen wird die fulminante Feier würdevoll und energiegeladen beendet.

Ein weiteres Highlight des heutigen Tages war die Auslosung der Rennbesetzungen. Alle Details sind auf unserer Website unter Dokumente unter Startlisten und Resultat verfügbar.

Morgen Freitag 31. Mai 2019 ertönt dann auf dem Rotsee der Startschuss der Wettkämpfe um die begehrten Medaillen. Die Ruder Europameisterschaften weisen dieses Jahr eine hervorragende Teilnahme von 36 Nationen mit fast 600 Athletinnen und Athleten auf. Wie jedes Jahr lässt sich die Elite des Rudersports die Rennen auf dem Rotsee nicht nehmen. Zu faszinierend und traditionsbeladen sind die Rennen auf dem Göttersee. Das SWISS ROWING Team hat ebenfalls eine rekordverdächtige «Flotte» selektioniert. Insgesamt 11 Boote sind von SWISS ROWING für die Heim-EM in Luzern gemeldet. Darunter befinden sich die amtierende Europameisterin Jeannine Gmelin im Fraueneiner, die EM-Dritten Frédérique Rol und Patricia Merz im Frauendoppelzweier der Leichtgewichte und auch die Vizeweltmeister Roman Röösli und Barnabé Delarze im Männerdoppelzweier der offenen Kategorie. Zusätzlich wird diversen Nachwuchsbooten aus dem U23 Bereich die Chance gegeben, sich mit den weltbesten Athletinnen und Athleten zu messen.

Der Zuschaueraufmarsch wird dieses Jahr wohl etwas über den Erwartungen liegen, da das Wetter sich von der besten Seite zeigen wird. Die Haupttribüne ist seit einer Woche ausverkauft und auch die zweite Tribüne ist mit fast 70% bereits zu einem grossen Teil belegt. Nichtsdestotrotz gibt es noch genügend Tickets für Kurzentschlossene. Entweder via www.lucerne2019.com/besucher oder an der Tageskasse im Zielbereich.

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Erster Trainingstag am Rotsee

Am heutigen Mittwoch kamen die meisten Teams am Rotsee an. Schnell füllten sich die Bootsgestelle mit den Booten der verschiedensten Nationen.

Bei wechselhaftem Wetter nutzten die Crews die Möglichkeit sich mit dem See vertraut zu machen und ruderten teilweise ihre ersten Kilometer auf dem Göttersee.

Um 11 Uhr fand die Medienkonferenz der Organisation-Komitees gemeinsam mit dem Schweizer Ruderverband statt. Anschliessend hatten die Medienvertreter die Möglichkeit sich mit den Schweizer Athleten auszutauschen.

Am morgigen Donnerstag geht es weiter mit dem öffentlichen Training auf dem Rotsee und um 18 Uhr steht das erste Highlight mit der Eröffnungsfeier auf dem Europaplatz vor dem KKL an.

Unter Impressionen finden sie jeweils die neusten Bilder des Tages.

 

 

Dokumentsektion aktualisiert

Hier finden Sie alle Regatta-relevanten Dokumente, beginnend mit den vorläufigen Programmen und Zeitplänen, Startlisten, Teammanager Handbüchern und dem Regattabulletin.

Hervorragendes Meldeergebnis in Luzern

Präsident Andreas Bucher zeigt höchst erfreut über das sehr gute Meldeergebnis.
«Das gemeldete Feld der Athletinnen und Athleten ist sowohl quantitativ wie qualitativ das beste EM Feld der letzten Jahre. Das bringt hier auf dem Rotsee ein Kräftemessen auf Spitzenniveau. Wir wünschen allen Athletinnen und Athleten jetzt schon harte aber faire Wettkämpfe in unserer einmaligen Umgebung und freuen uns, für euch da zu sein.»

Insgesamt 587 Athletinnen und Athleten aus 36 Nationen sind gemeldet, davon 226 Frauen. Die Ruderfans dürfen sich auf sehr spannende Rennen freuen, denn praktisch in allen Kategorien treffen die Final – und Medaillen Favoriten das erste Mal in dieser Saison aufeinander.

Besonders gespannt ist man bei Frauen wie Männern auf die Skiff Finals. Alle WM Medaillengewinner 2018, sind am Start, darunter unsere Lokalmatadorin Jeannine Gmelin. Dasselbe gilt für die Mannschaftsboote welche alle hochkarätig besetzt sind. Alle europäischen Favoriten und Medaillengewinner der WM 2018 sind an der EM 2019 in Luzern am Start.

Auch das Meldeergebnis von Swiss Rowing mit insgesamt 11 Booten ist erstrangig. Auch insgesamt 10 Innerschweizer Athleten können diese Woche ihre Aspirationen auf dem Rotsee vor einheimischen Publikum zeigen.

Für (An-) Spannung aus Schweizer Sicht ist gesorgt. Wie ist die Formkurve von Jeannine Gmelin im Fraueneiner, stehen Roman Röösli und Barnabé Delarze auf dem Siegersteg rechts, links oder in der Mitte; gibt es wieder einen Herzschlageinlauf für Frédérique Rol und Patricia Merz im leichten Doppelzweier der Frauen und was dürfen wir von Nico Stahlbergim Einer der Männer erwarten.

Verfolgen Sie die Entwicklung über die Vorläufe am Freitag, die Halbfinals am Samstag und sind Sie dabei, wenn dann am Sonntag die Europäische Elite ans Limit geht.

Der Rotsee ist ready

Gestern Samstag erfolgte der offizielle Start-Schuss im EM-Komitee. Ab Montag ist «go» in Luzern, das Sekretariat vor Ort ist besetzt und die ersten Gäste werden bereits eintreffen.

Der Aufbau der Hauptinfrastruktur ist ohne grössere Friktionen abgeschlossen worden. Was jetzt noch kommt ist Feintuning. Die neue  Tribüne 2 im Zielraum begeistert alle. Gut überhöht hat man einen ungehinderten Blick auf die letzten 500 Meter des Renngeschehens und freien Blick auf die 100mVideowand am gegenüberliegenden Ufer. (Der Zielplatzzutritt beinhaltet automatisch die Nutzung dieser Tribüne 2.)

Gestern Samstag war das gesamte OK und auch ein Teil der Volunteers  am Rotsee um ihren – nun ausgebauten – Einsatzort zu besichtigen. Die kritischen Positionen wurden vor Ort durch die OK-Verantwortlichen instruiert. Diese Freiwilligen, eben Volunteers, sind für die Ruder-EM enorm wichtig. Ohne deren Einsatz wäre ein solcher Event nicht mehr durchführbar. Die Volunteers zeigten sich besonders begeistert von der Zuschauerbrücke welche die Rotseewiese von den Ein- und Auswasserungsstegen trennt; «eine richtige Zuschauerplattform!».

Vorschau Eröffnungsfeier – 30. Mai 2019

Die Athletinnen und Athleten der teilnehmenden Nationen der European Rowing Championships 2019 werden in einem würdigen Rahmen auf dem Europaplatz in Luzern empfangen.

In einer abwechslungsreichen Feier mit Musik, Bild und Bewegung setzen wir den ersten Höhepunkt dieses sportlichen Highlights.

Musikalisch umrahmt wird die Feier durch den landesweit bekannten Bandleader Christoph Walter (https://www.christophwalter.ch) und die Bürgermusik Luzern Talents Band (http://www.buergermusik.ch/bml-talents). Als Höhepunkt tritt am Schluss der Feier Nelly Patty auf (http://nellypatty.com).

Im Rahmen der Feier wird der Song zur Ruder EM „Attention – GO!“ erstmals öffentlich aufgeführt, Er verbindet die Dynamik und die Faszination des Rudersportes und enthält auch viel swissness.
Die Feier dauert rund 45 Minuten und wird durch rund 140 Mitwirkende ermöglicht.

Schweizer Team selektioniert

Einer Frauen (W1x)
Jeannine Gmelin (Ruderclub Uster)

Einer Frauen Leichtgewichte (LW1x)
Sofia Meakin (Club d’Aviron Vésenaz)

Doppelzweier Frauen (W2x)
Pascale Walker (Ruderclub Zürich)
Valérie Rosset (Seeclub Sempach)

Doppelzweier Frauen Leichtgewichte (LW2x)
Frédérique Rol (Lausanne Sports, Section Aviron)
Patricia Merz (Seeclub Zug)

Doppelvierer Frauen (W4x)
Eline Rol (Société Nautique Genève, Section Aviron)
Lisa Lötscher (Seeclub Luzern)
Fabienne Schweizer (Seeclub Luzern)
Jana Nussbaumer (Seeclub Zug)

Einer Männer (M1x)
Nico Stahlberg (Ruderclub Kreuzlingen)

Einer Männer Leichtgewichte (LM1x)
Jan Schäuble (Seeclub Stansstad)

Doppelzweier Männer (M2x)
Roman Röösli (Seeclub Sempach)
Barnabé Delarze (Lausanne Sports, Section Aviron)

Doppelzweier Männer Leichtgewichte (LM2x)
Andri Struzina (Seeclub Zug)
Fiorin Rüedi (Grasshopper Club Zürich)

Doppelvierer Männer (M4x)
Linus Copes (Ruderclub Thalwil)
Scott Bärlocher (Ruderclub Baden)
Kai Schätzle (Seeclub Luzern)
Pascal Ryser (Ruderclub Thalwil)

Vierer ohne Steuermann Männer (M4-)
Augustin Maillefer (Lausanne Sports, Section Aviron)
Paul Jacquot (Seeclub Zürich)
Joel Schürch (Seeclub Sursee)
Markus Kessler (Ruderclub Schaffhausen)

Ersatzruderin und -ruderer
Lara Eichenberger (Ruderclub Zürich)
Julian Müller (Seeclub Luzern)
Benjamin Hirsch (Ruderclub Uster)
Dominic Condrau (Ruderclub Rapperswil-Jona)

Sarnen, 14. Mai 2019, 06:30 Uhr/cs