Rowsy freut sich auf die EM!

pascal Unkategorisiert

„Nur herumkauen ist keine Euternative“, witzelt Luzerns sportliche Entdeckung des Jahres

Rowsy ist die charmante Botschafterin der Ruder-Europameisterschaften. Derzeit jagt für die behufte Dame ein VIP-Termin den anderen. EM-Kommunikationschef Mic Zemp gab sie aber kürzlich die Interview-Ehre.

Mic Zemp: Du hast einen knallvollen Terminkuhlender. Was waren die bisherigen Höhepunkte?

Rowsy: Es waren bislang drei. An der Regatta Lauerz war ich sehr froh um mein Fell. Aber auch bei kalten Temperaturen kann man ja heiss jubeln: Meine Lieblings-Luzernerin* hat dort vier Medaillen gewonnen!

Und die anderen zwei Höhepunkte?

An der Messe LUGA habe ich wahnsinnig viele nette Leute kennengelernt. Aber ich habe auch gemerkt, dass das Leben als Social-Media-Star seine Schattenseiten hat. Auf Facebook gab es unflätige Bemerkungen zu meinem Tempo auf dem Ergo. Ich kann Dir aber sagen: Rudern mit Hufen ist sehr muuuhsam!

Thema Tempo: Wie war’s beim Luzerner Stadtlauf?

Er war definitiv der höchste der Höhepunkte! Dort hatte ich sogar eine Ehrengarde aus superflotten Ruderinnen und einem leicht überdimensionierten Fahnenschwinger. Bis auf ihn habe ich mich in alle verliebt (errötet). Eine der Ehrendamen hat extra aufgepasst, dass ich nicht hinfalle. Der aufrechte Gang ist uns Kühen nämlich nicht angeboren. Und ich durfte eine Polizistin küssen.

Wie hast Du Dich ernährungstechnisch auf den Lauf vorbereitet?

Das Gerücht, dass Kühe zur Leistungssteigerung heimlich Fladenbrot fressen, ist eine fisa (lacht) Behauptung. Zum Glück steht meine legale Sorte Gras nicht auf der Dopingliste. Aber ich gebe zu, dass ich nach dem Stadtlauf auch Hug-Herzlis genossen habe.  

Wer sind Deine sportlichen Vorbilder?

Eigentlich alle, die für den SRV rudern. Ich finde es toll, was sie alles leisten – und dass sie noch schneller werden, wenn ihre Familien Kuhglocken schwingen! Aber ich bin auch ein grosser Fan von Rowger Lederer. Der kommt ja aus Muuhnchenstein.

Was kannst Du uns über Deine Familie erzählen?

Meine Eltern, Rowland und Lucy, wurden leider recht früh, wie wir sagen, „im Norden eingebürgert“. (Hamburg ist ein gefährlicher Ort für uns Vegetarier). Meine kleine Schwester liefert Milch für die Schweizer Vaccatan-Garde in Rowm. Am meisten Kontakt habe ich mit meiner Kuhsine, Avirona. Sie betreibt einen Vachesalon in der Rowmandie.  

Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?

Zuerst freue ich mich wahnsinnig auf die EM am Rowtsee! Danach mache ich ein paar Wochen Weideferien. Die Ruder-WM werde ich via Livestream verfolgen. Auch wenn die Kuhmentatoren manchmal Mist erzählen, ist das sehr spannend. Ich hufe auf viele Medaillen. Hopp Schwiiz!

 

*(Name der Redaktion bekannt)